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Mitarbeiterführung – Teil 1

In meinem Blogbeitrag möchte ich das Thema meiner Bachelor-Thesis neu aufrollen und schauen, was Menschen motiviert, die aus der Generation Y stammen. Denn immer wieder beschäftigt mich die Frage, ob unsere Arbeitswelt, wie wir sie heute in Deutschland haben, überhaupt noch modernen Ansprüchen gerecht wird. Sei es in der Digitalisierung, oder aber auch dem Führungsstil bzw. der Motivation unserer Mitarbeiter*innen.

Ich werde das Ganze in verschiedene Beiträge aufteilen. Bleib also up to date! 🙂

Was ist überhaupt die Generation Y?

Die Generation Y hat eine hinterfragende Haltung – daher das Y (Engl. „why“). „Mitglieder“ der Generation Y sind Personen, die zwischen 1986 und 2000 geboren sind. Sie sind mit den digitalen Medien großgeworden und verstehen deshalb, was sie mit diesen unzähligen Informationskanälen anfangen können.

Doch vor allem die hinterfragende Haltung, auch im Hinblick auf Strukturen, Regeln und Vorgaben in der Arbeitswelt ist es, was diese Generation ausmacht und Führungskräfte vor zahlreiche neue Herausforderungen stellt.

Die Generation Y wird jedoch auch darüber charakterisiert, dass sie gerne aufschiebt und bspw. hinsichtlich ihrer Zukunftsplanungen oft orientierungslos ist. Dabei spielt mit Sicherheit die Breite an Informationen, die ihr geboten wird eine wichtige Rolle.

Wer soll sich schon entscheiden, wenn man früher nur zwischen Büro und Bergwerk wählen konnte?

Mittlerweile ist die Generation Y natürlich auch mitten im Leben angekommen und hat die Sturm- und Drangphase überstanden. Trotzdem hat sie entscheidend zu einer Veränderung in unserer heutigen Arbeitswelt beigetragen, und trägt wahrscheinlich noch dazu bei. Moderne Büros oder Arbeitsplätze und eine angenehme Arbeitsatmosphäre sind das Ergebnis vom Umdenken der Betriebe.

modern workspace

Modernes Arbeiten in angenehmer Atmosphäre trägt zur langfristigen Mitarbeiterbindung bei.

Welche Herausforderungen bringt die Generation Y mit sich?

Vor allem für Vorgesetzte ist die Generation Y eine ziemliche Herausforderung gewesen. Denn plötzlich musste man umdenken und lang gelebte Führungsansichten umwerfen. Starre Arbeitswelten oder ein autokratischer Führungsstil sind völlig fehl am Platz.

Dabei ist es im Grunde doch ganz einfach: habe ich Mitarbeiter*innen, die aus der Generation Y kommen – das kann natürlich auch passen, wenn sie vorher oder später geboren sind 😉 – sollte ich mir als Arbeitgeber*in grundsätzlich die Frage stellen: „wie motiviere ich meine Leute richtig?“

Wichtig ist es, dem Team Flexibilität und Selbstbestimmung zu ermöglichen. Die Niederlande leben uns moderne Führungsstile perfekt vor und schaffen bereits jetzt Arbeitsmodelle, die auch in Deutschland die Zukunft darstellen könnten.

Ich muss als Chef*in nicht alles selber machen. Aber ich muss meinen Mitarbeitern*innen vertrauen und sie wertschätzen – das ist der Schlüssel zum Erfolg!

Denn klar sollte man sich darüber sein, dass Geld alleine nicht motiviert. Sicherlich ist es wichtig Geld zu verdienen, auch um sich etwas zu leisten, das wiederum motivieren kann. Aber, wenn ich mich dazu jeden Tag zur Arbeit quäle, ist das auf Dauer weder motivierend noch gesund. Das kann auch der jährliche Urlaub nicht ausgleichen, für den ich mein Geld zurücklege.

Eine sehr große Herausforderung, die durch die Generation Y bei unseren Führungskräften aufgekommen ist war es also, loszulassen, zu vertrauen und die Mitarbeiter*innen auf persönlicher und empathischer Ebene abzuholen – etwas, wo einige Arbeitgeber*innen Verbesserungspotenziale haben.

Aber Hoffnung gibt es

Ich spreche mit vielen Menschen, die sich gerade selbständig machen oder noch jung selbständig sind, und ganz viele haben den Anspruch an sich selbst, einen modernen Führungsstil zu leben. Auch ich zähle mich dazu.

Mittlerweile haben auch viele Unternehmen verstanden, dass ein Umdenken notwendig ist, um langfristig erfolgreich zu sein und hohe Fluktuationen zu vermeiden. Meinem persönlichen Empfinden nach sind es vor allem größere Unternehmen, die es vormachen. Die KMU hinken da leider noch etwas nach, wobei hier häufig simple Strukturen gut zu einem schnellen Wandel beitragen würden.

Ich bin sehr gespannt, wo die Reise noch hingeht und wann auch die letzten cholerischen Arbeitgeber*innen verstanden haben, dass man so auf Dauer kein Team hält.

Roman Peters

Gründungsberater & Unternehmensberater, Bewerbungscoach und Inhaber von KONZEPT Peters.

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