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5 Fragen, die ich mir vor meiner Selbständigkeit gestellt habe

Die Abgabe meines Kündigungsschreibens an meinen Arbeitgeber und die Aufnahme einer freiberuflichen Tätigkeit war das befreiendste Gefühl der Welt für mich. Mit dem Wunsch mein eigener Chef zu sein hat es irgendwann vor 4 Jahren angefangen, da habe ich meinen Reiseblog yummytravel.de und mein Kleingewerbe für mein zweites Projekt yummymedia.de noch neben dem Job ausgeübt.

Irgendwie wollte ich schon immer mehr und ein Schnitt in meinem festen Job hat mir die Entscheidung abgenommen. Irgendwie war die Idee ein „richtiges“ Unternehmen zu gründen auch verlockend und eine Herausforderung.

Fragen über Fragen – der Weg in die Selbständigkeit

  1. Werde ich aus den richtigen Gründen selbständig?
  2. Wie finde ich Arbeit, wenn ich mich selbständig mache?
  3. Passt es zu meinem Lebensstil, sich selbständig zu machen?
  4. Welche Unternehmensform ist die richtige?
  5. Was kommt für eine buchhalterische Belastung auf mich zu?

1. Werde ich aus den richtigen Gründen selbständig?

Selbständig zu werden, ist keine Entscheidung, die leichtfertig getroffen werden sollte – das war mir von Anfang an klar. Für mich war das Business, dass ich mir in den letzten 5 Jahren aufgebaut habe ein wichtiger Stein des Anstoßes. Mein Baby, denn so nenne ich meinen Blog, wollte ich noch weiter ausbauen.

Durch einen Pflegefall in meiner Familie war es mir auch wichtig flexibel zu arbeiten, von Zuhause und mehr oder weniger nach meinen Regeln. Eine Freiheit die mir unglaublich viel Wert ist. Egal welche Gründe jeder hat, eine alleinige Entscheidung ist nicht einfach und vor allem auch leichtfertig.

Ich habe mir die Entscheidung nicht aus dem Ärmel geschüttelt, sondern mir Rat von Freunden, Familie und professioneller Seite eingeholt.

camera panorama

Mit Blick in die Zukunft.

2. Wie finde ich Arbeit, wenn ich mich selbständig mache?

Fakt ist: Wenn man Freiberufler ist, muss man sich um seine Aufträge und Kontakt selber kümmern. Nun ist es für mich zur Priorität geworden mein Business auszubauen und Kunden zu akquirieren. Angemeldet habe ich mich auf den zwei größten Rekrutierungsplattformen: Xing und LinkedIn und auf manchen Portalen wird auch nach Freiberuflern gesucht.

Ich habe das Glück, dass viele meiner Aufträge aus Mundpropaganda und meinem Netzwerk zustanden kommen. Das heißt für mich im Umkehrschluss: Ich nehme nun an viel mehr Networking-Veranstaltungen teil, um mein Netzwerk auszubauen und potenzielle Kunden zu treffen.

3. Passt die Selbständigkeit zu meinem Lebensstil?

Die freiberufliche Tätigkeit bedeutet für mich meine Arbeitszeit flexibler einzuteilen. Manchmal fange ich nicht vor Mittag an, an anderen Tagen schreibe und konzipiere ich bis tief in die Nacht. Je nach Auftragslage oder Kunden.

Es gibt immer wieder Perioden, in denen ich mehrere Tage für einen Auftrag verreise, das kann teilweise bis zu 12 Wochen im Jahr ausmachen.

Der wichtigste Aspekt für die Freiberuflichkeit ist es für mich die Wahl zu haben, meine Arbeit beginnen zu können, wann ich möchte und auch zu beenden, wann ich möchte. Wenn ich mitten am Tag etwas unternehmen will, steht mir (fast) nichts mehr im Wege. Ich kann diese Stunden später nachholen oder einfach die entgangenen Einnahmen akzeptieren.

Selbstständig zu werden kann in meinem Fall auch bedeuten, dass ich viel Zeit alleine verbringe. Perfekt ist das natürlich für jeden der introvertiert ist, aber nicht so toll, wenn man sogar ein wenig extrovertiert ist und Spaß daran hat, jeden Tag andere Menschen um sich zu haben. Aber sollte das Gefühl der Einsamkeit irgendwann mal eintreten, gibt es ja zum Glück viele Co-Working-Spaces.

Das Tollste an meiner Online-Arbeit und weltweitem WLAN ist, dass ich meine Arbeit fast überall ausüben kann. Manchmal nehme ich meinen Laptop mit und erledigen meine Kundenarbeit einfach am Pool.

camera arbeitsplatz

Den Fokus richtig legen.

4. Welche Unternehmensform ist die richtige?

Die Entscheidung, ob ich Einzelunternehmer oder eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung werde, war auch für mich ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensgründung. Ein Einzelunternehmer ist für jedes Element seines Geschäfts verantwortlich, einschließlich Buchhaltung, Rechnungsstellung und Cashflow.

Der Nachteil eines Einzelunternehmers ist, dass sowohl die geschäftlichen als auch die persönlichen Finanzen in einem zusammengefasst sind. Wenn Ihr Unternehmen also in finanziellen Schwierigkeiten steckt, bin ich es auch. Für eine klarere Unterscheidung hätte ich eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung gründen müssen.

Ich habe mich vorerst dagegen entscheiden, denn Gesellschaften mit beschränkter Haftung können steuerlich zwar viel effizienter sein, sie bringen jedoch auch komplexere Berichtspflichten mit sich. Ich habe es also bevorzugt, als Einzelunternehmer zu beginnen und mir bewusst die Zeit zu nehmen, um mich mit anderen Aspekten der Freiberuflichkeit zu beschäftigen.

5. Was kommt für eine buchhalterische Belastung auf mich zu?

Meine Buchhaltung für mein Kleinunternehmen war relativ einfach und ich habe die Steuern nach Ende des Jahres immer selber gemacht. Nun kommt als Vollunternehmer aber auch die Vorsteuer auf mich zu, eine Materie, in der ich mich nicht auskannte und in der eine Beratung zwingend notwendig war.

Zum neuen Jahr steht also der Wechsel an, den ich bereits beim Finanzamt beantragt habe, denn mit einem Umsatz über 22.000 € im Jahr zähle ich nicht mehr zur Kleinunternehmerregelung. Auch zur generellen Organisation meiner Ausgaben und Einnahmen habe ich noch einiges dazugelernt und wende das neu gewonnen Wissen nun auch an.

Das erleichtert mir einiges.

Jessica Niedergesäß

Social-Media-Beratung auf den Punkt gebracht. Durchstarten mit der richtigen Strategie für Sie und Ihr Unternehmen!

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Jessica

Niedergesäß

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